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Coaching-Kompass jetzt für Deutschland – Österreich – Schweiz

Erstellt von Ria Garcia am Samstag 21. August 2010

Eigentlich war er ja für dieses Jahr noch gar nicht vorgesehen, der Ausbau des Coaching-Kompass auch für Österreich und für die Schweiz.
Da uns aber aus beiden Ländern immer wieder die Frage erreichte, ob der Coaching-Kompass auch für unsere deutschsprachigen Nachbarländer geplant sei, haben wir die Sommer-Pause genutzt und den Coaching-Kompass erweitert.
Die Anmeldung im Coaching-Kompass ist ab sofort auch für Coaches aus Österreich und der Schweiz möglich.
Ermöglicht haben wir das über den regionalen Aufbau der Bundesländer und Kantone. Die thematische Suche wird nach und nach auf die Anzeigemöglichkeit der Coaches zum jeweiligen Thema nach Land und bei wachsender Anzahl Coach-Profile auch nach Postleitzahlen des jeweiligen Landes ausgebaut.
Ziel für Suchende bleibt die intuitive Suche, die ihn mit max. 4 Mouseklicks zum passenden Coach führt.

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Jetzt als Coach im Coaching-Kompass anmelden und sparen …

Erstellt von Ria Garcia am Dienstag 20. Juli 2010

Der Coaching-Kompass wächst und erzielt gute Ergebnisse in den Suchmaschinen.
Wenn Sie sich bis zum 15.08.2010 im Coaching-Kompass anmelden sparen Sie 50 % der Kosten für die redaktionelle Profilerstellung.
Weitere Informationen unter http://www.coaching-kompass.de/internes/informationen-fuer-coaches/konditionen-mitgliedschaft/

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Coach – Beruf oder Berufung?

Erstellt von Ria Garcia am Sonntag 18. Juli 2010

Immer entflammt aufs Neue die Diskussion darüber, ob Coach eine geschützte Berufsbezeichnung mit vorgeschriebenem Ausbildungsweg sein sollte, um Menschen, die nach Coaching suchen vor “Scharlatanen” zu schützen.
Ich bin der Meinung, dass das weder möglich noch sinnvoll ist und möchte in diesem Artikel beschreiben warum das so ist.  Ganz voran gestellt sei, dass ich ein Verfechter der “Selbstverantwortung” bin und unsinnige Beschlüsse und Verordnungen ablehne, die nur einen Zweck erfüllen: Den Menschen unmündig zu machen.

Ein jüngstes Beispiel ist für mich das Ansinnen der Politik Krankenkassen die Übernahme von Homöopathischen Behandlungen zu verbieten. Es ist lange her, dass ich selbst von der Schulmedizin mit einer Diagnose konfrontiert wurde, die mir eine eigentlich schmerzhafte und nur durch Medikamente erträgliche Zukunft bescheren sollte. 1,5 Jahre später besuchte ich erstmals im Leben und auf eigene Kosten einen Heilpraktiker.  Innerhalb weniger Wochen ging es mir erstaunlich viel besser. Die Diagnose stellte sich in den kommenden Jahren auch aus schulmedizinischer Sicht als falsch heraus.  Heute – rund 15 Jahre später – nehme ich, wenn es hoch kommt, zweimal im Jahr eine Kopfschmerztablette ein und fühle mich fit.
Das angestrebte Verbot wird weder die Gesundheit der Bevölkerung verbessern noch die Kosten im Gesundheitssystem senken. Es wird allenfalls der Pharmaindustrie einen neuen Aufschwung bereiten.

Zurück aber zum Coach und der Frage “Beruf oder Berufung?”

Coach heißt in der heutigen Zeit eigentlich nichts anderes als Trainer (wobei der Trainer hierzulande aus dem Bildungsbereich inhaltlich anders belegt ist) und ist aus dem Sport übernommen worden. Ursprünglich bedeutet dieser aus dem Englischen stammende Begriff nichts anderes als Kutsche. Der Begriff beschreibt also ein Instrument / heute eine Person, das/die es Menschen ermöglicht von einem Ort zu einem anderen Ort (im übertragenen Sinn) zu gelangen.

Die erste entlehnte Verwendung des Wortes Coach findet man im Sport. Dort ist der Coach nicht nur Trainer der sportlichen Fertigkeiten, sondern darüber hinaus ist er Begleiter, Motivator und vieles mehr. Der Coach im Sport ist auch Trainer der mentalen Fähigkeiten und Fertigkeiten der Sportler, die Spitzenleistungen erst ermöglichen.

Spitzenleistungen werden auch von Führungskräften in der Wirtschaft erwartet und so entwickelte sich Ende der 80er Jahre das Coaching für Führungskräfte. Vor diesem Hintergund wird schnell klar, dass der Charakter eines Coachings nicht dadurch gekennzeichnet ist, dass der Coach die Lösungen für Probleme oder Konflikte mitbringt.  Vielmehr ist der Coach ein neutraler Gesprächs- und Interaktionspartner, der seinen Coachees den Prozess der individuellen (Weiter-) Entwicklung eröffnet bzw. erleichtern und begleiten soll.

Das Ziel formuliert der Coachee, der Coach begleitet ihn auf dem Weg als “Reise”-Gefährte. Er ist neutraler Zuhörer, der durch die richtigen Fragen zur rechten Zeit den Blickwinkel des Coachees erweitert und ihn so neue Lösungswege sehen lässt.

In den vergangenen Jahren hat Coaching zunehmend auch in anderen Bereichen als gutes Training für bessere Leistung und Motivation, berufliche und private Entscheidungsfindung, bessere Work-Life-Balance, ein lebendiges Qualitätsmanagement, erfolgreiche Vertriebstätigkeit und vieles mehr erwiesen. Training bzw. Coaching lässt sich fast in jedem Lebensbereich einsetzen, in dem Menschen sich weiterentwickeln möchten.

Ich glaube, niemand wird mir hier widersprechen, wenn ich behaupte, dass es für die vielen Coaching-Bereiche angefangen beim Sport übers Management hin zur Berufswahl und Orientierung oder zu einem besseren Gesundheitsbewusstsein keine allgemeingültige Ausbildung geben kann.

Lästerer zitieren gern den Spruch “Wer nichts wird, wird Wirt. – Wer nicht wird, wird Coach.” was, wenn Sie sich die Coach-Profile im Coaching-Kompass anschauen, jeglicher Grundlage entbehrt.
Die Mehrzahl aller Coaches sind aktive, lebensbejahende Menschen die sich selbst ständig weiterentwickeln und Freude daran empfinden anderen diesen Weg im Leben auch zu eröffnen.

Also nicht einfach nur ein Beruf sondern eine Berufung?

Während ich von einem Management-Coach oder Führungskräfte-Coach erwarte, dass er über eigene beruflich relevante Erfahrung in diesem Bereichen verfügt und über Weiterbildung das richtige Handwerkszeug für den Coaching-Prozess erworben hat, erwarte ich das genauso von einem Coach, der mich dabei unterstützen soll, dass ich mit der richtigen sportlichen Betätigung, gesunder Ernährung etc. zu einem für mich passenden Gesundheitsbewusstsein finde. Von einem Bewerbungscoach erwarte ich indes, dass er selbst mit dem Thema Bewerbung vom Aussehen und Inhalt der Unterlagen, bis hin zum Vorstellungsgespräch vertraut ist und über beruflich relevante Erfahrungen im Personalumfeld verfügt.

Wie sollte es da für einen Coach ein allgemeingültiges Berufsbild, eine allgemeingültige Ausbildung geben?

Wichtig für Suchende, die Selbstverantwortung übernehmen, ist es daher sich genau zu informieren und sich für den gesuchten Bereich anzuschauen, welchen beruflichen Weg der Coach selbst gegangen ist und welche Methoden er für den Coaching-Prozess erlernt hat. Genauso wichtig ist es natürlich, dass die Chemie zwischen Coachee (dem Menschen, der Coaching in Anspruch nimmt) und Coach stimmt. Die Mehrzahl der tätigen Coaches bietet die Möglichkeit vor dem Coaching ein unverbindliches persönliches oder telefonisches Vorgespräch zu führen.
Erst wenn der Gesamteindruck aus Information und Kontakt positiv empfunden wird, sollte man sich für den Coach entscheiden.

Denn: Coaching ist Vertrauenssache.

Mit dem Coaching-Kompass haben wir (FeelFree Coaching & Consulting) eine Suchmöglichkeit geschaffen, die auf der einen Seite Informationen rund um Coaching-Themen, Coaching-Methoden und eingesetzte Tests bietet und auf der anderen Seite Coach-Profile präsentiert, die das jeweilige Coaching-Angebot, den Werdegang, die Aus- und Weiterbildung, die Motivation des Coachs, seine Honorare und ein klein wenig persönliches enthalten.

Mit dem Coaching-Kompass wollen wir Menschen und Unternehmen die Möglichkeit bieten sich umfassen zu informieren, um die jeweils passende Wahl zu treffen.

www.coaching-kompass.de


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DISG®, DISC® und persolog® oder was ist eigentlich was?

Erstellt von Ria Garcia am Sonntag 13. Juni 2010

Ein über fast 5 Jahre andauernder Lizenzstreit um die Marke DISG® hat im Januar 2010 ein Ende gefunden.  Mit einem Urteil des BGH wurde die Marke DISG® dem amerikanischen Unternehmen Inscape Publishing zugesprochen. Das Unternehmen persolog, das  diese Marke vorher in Deutschland vertrieb, hat bereits im März 2008 aufgrund der möglicherweise zu erwartenden Gerichtsentscheidung den neuen Namen persolog® Persönlichkeits -Profil für das bisher unter dem Namen DISG bekannte  Produkt eingeführt.

Ein Verwirrspiel mit Folgen für Coaches, Trainer, Ausbilder und vor allem für Anwender und Unternehmen.

Es gibt einige Tests, die basierend auf der Arbeit des Psychologen William Moulton Marston von 1928 “Emotion of Normal People” entstanden sind. Prof. Dr. John Geier entwickelte, nachdem er die Rechte an Marstons Arbeit von dessen Witwe erwarb, das DISC Persönlichkeitsprofil mit den Fragen zur Selbsteinschätzung, wie es in der Ursprungsform allen drei genannten Marken zu Grunde liegt.

Wie es dazu kommen konnte, dass DISG® seit Januar 2010 nicht mehr von der persolog für die in den letzten Jahren vertriebenen Test verwendet werden kann, möchten wir hier versuchen – soweit wir das recherchieren konnten – ein wenig zu erklären.

Ein in Deutschland jahrelang andauernder Lizenzstreit wurde mit einem Urteil des BGH im Januar 2010 entschieden und sprach in diesem Urteil die in Deutschland von der persolog GmbH vertriebene Marke DISG®  dem amerikanische Unternehmen Inscape zu.

Herr Georg Knoblauch hat 1992 die Markennamen DISG® und DISG-Training® in das Markenregister eintragen lassen und im Jahr 2000 die Inhaberschaft auf die DISG Training GmbH  – heute persolog – übertragen.  Seit 2004 stand die persolog GmbH als ausschließlicher Inhaber im Markenregister.

Die DISG Training heute Persolog führte den von Prof. Dr. John Geier entwickelten Test als erster deutscher Lizenznehmer der Carlson Learning in Deutschland ein.   Die Registrierung der Marke DISG® erfolgte seinerzeit, da sich hierdurch eine Buchstaben getreue Übersetzung ergab.

Nachdem die Carlson Learning an die Inscape verkauft wurde, trennte sich der deutsche Lizenznehmer vom neuen amerikanischen Lizenzgeber und schloss sich Prof. Dr. John Geier an, der seine ursprüngliche Testentwicklung in der Geier Learning weiterentwickelte und wurde Lizenznehmer der Geier Learning.

Der Test der auch nach der Trennung vom neuen Lizenzgeber seit ca. 2003/2004 mit eingeflossenen Erweiterungen des Entwicklers Prof. Dr. Geier von der persolog (ehemals DISG Training) in Deutschland als registrierte Marke DISG® vertrieben wurde, enthält recherchierbar zumindest bis 2008 die Weiterentwicklungen von Prof. Dr. Geier, da persolog Lizenznehmer der Geier Learning ist.

Bereits im März 2008 entschloss sich persolog aufgrund der möglicherweise zu erwartenden Urteils des BGH den Test mit den eingeflossenen Weiterentwicklungen unter dem Namen persolog Persönlichkeits-Profil anzubieten. Inscape ist seit 2003/2004 in Amerika und weltweit? Lizenzgeber des DISC® Persönlichkeitstest  in seiner ursprünglichen Form und seit Januar dieses Jahres Inhaber der Markenrechte des Namens DISG. In welcher Form und durch wen eine Weiterentwicklung der Testversionen des DISC seit 2003/2004 bei Inscape erfolgte, konnten wir bisher nicht eindeutig recherchieren. In Deutschland ist der DISC/DISG Persönlichkeitstest über GEDAM, Voss&Partner und das Deutsche Institut für Marketing erhältlich.
(Die obigen Angaben sind frei recherchierbar und besitzen keinerlei Rechtsverbindlichkeit.)

Für Trainer und Anwender der Tests in Deutschland hat das Urteil des BGH eine schwierige Situation geschaffen.

Coaches und Trainer, die sich in den letzten Jahren durch die persolog GmbH oder authorisierte Unternehmen für das von persolog vertriebene DISG Profil zertifizieren ließen, dürfen die registrierte Marke nicht mehr werblich einsetzen und müssten fortan mit dem persolog Persönlichkeitsprofil werben und gleichzeitig erklären, dass die Marke DISG einem anderen Unternehmen zugesprochen wurde und sich hinter dem Namen jetzt ein anderer Test verbirgt.
Die GEDAM versucht derweil den zertifizierten Coaches und Trainern, damit sie den Markennamen weiter nutzen können, die eigene Zertifizierung anzubieten. Ob Coaches und Trainer dieses Angebot nutzen und damit zu einer anderen Form des Tests zurückkehren ist fraglich.

Inscape als Lizenzgeber und GEDAM sowie Voss&Partner und das Deutsche Institut für Marketing als Vertrieb in Deutschland  können den gut in den Markt eingeführten Markennamen fortan in Deutschland für ihr Produkt DISC nutzen. Werbevorteile, die beim Endkunden – Anwender des Test – wohl für ein wenig Verwirrung sorgen werden.

Inscape wurde zwar der Markenname für die Ursprungsform des Tests zugesprochen, der von Herrn Prof. Geier weiterentwickelte Test wird aber weiterhin von persolog als Lizenznehmer der Geier Learning in Deutschland unter dem neuen Namen persolog Persönlichkeits-Profil eingesetzt.

Zur Entstehungsgeschichte des DISC/DISG Persönlichkeitstest finden Sie einen Artikel in Wikipedia.

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Team-Coaching

Erstellt von Lutz am Samstag 12. Juni 2010

Team-Coaching findet sich häufig in Personalentwicklungsmaßnahmen und Change-Prozessen in Unternehmen. Dabei wird ein ganzes Team gemeinsam gecoacht. Oft wird ein solches Team-Coaching verbunden mit Einzel-Coaching-Phasen der einzelnen Teammitglieder durchgeführt.

Einzel-Coaching umschreibt das “intime” Coaching allein mit einem Coach in sehr persönlich vertrautem Rahmen.

Neben dem Team-Coaching ist das Gruppen-Coaching zu erwähnen, bei dem eine ganze Gruppe zum gleichen Thema – zum Beispiel Bewerbungscoachings, die die Agentur für Arbeit für Beschäftigungslose veranlasst oder mehrere Existenzgründer – gecoacht, ohne dass dabei ein “Miteinander” der Gruppen-Teilnehmer angestrebt wird bzw. werden muss.

Nicht jeder Coach bietet zu verschiedenen Coaching-Themen auch Team-Coaching für Unternehmen an. Aus diesem Grund haben wir hier noch einmal eine gesonderte Übersicht der Coaches geschaffen, die Team-Coaching anbieten.

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